Haus Gisela Seniorenheim GmbH & Co. KG

Ausbildung zur Altenpflegerin/ zum Altenpfleger

Die Vielseitigkeit des Berufs, die bereits hohe Vergütung während der Ausbildung sowie die Arbeitsplatzsicherheit als examinierte Pflegefachkraft und die vielfältigen Karrieremöglichkeiten in der Altenpflege sind viel interessanter als so mancher glaubt!

Die Ausbildung zur examinierten Pflegefachkraft kann zweimal jährlich zum 1. April und 1. Oktober im Haus Gisela begonnen werden. Unser Kooperationspartner, die Akademie für Pflegeberufe und Management (apm) übernimmt am Standort Lippstadt die qualifizierte theoretische Ausbildung. Der praktische Teil erfolgt im ausbildenden Seniorenheim sowie im Krankenhaus (Geriatrie), in der ambulanten Pflege und gegebenenfalls in der Gerontopsychiatrie.

Das Klientel in den Senioren-Einrichtungen hat sich in den letzten Jahren verändert durch die multimorbiden Erkrankungen. Die angehenden Altenpfleger werden fit gemacht, damit sie mit dem Wissensfundus den individuellen Bedürfnissen gerecht werden. Die apm geht hier innovative Wege und legt großen Wert auf Projektarbeit aber auch Einzelprojekte, um den Horizont der Auszubildenden zu erweitern. Die pädagogischen Mitarbeiter vermitteln den theoretischen Teil, die Praxisanleiter in den Seniorenheimen sind für den praktischen Teil zuständig. Die Zusammenarbeit erfolgt im regen Austausch beider Partner, so dass den Auszubildenden ein hohes Maß an Fachwissen vermittelt wird. Nach dem ersten Theorieblock können die angehenden Altenpflegerinnen und Altenpfleger in der Praxis wertvolle Erfahrungen sammeln.

Wir sind davon überzeugt, dass es nur durch verstärkte Ausbildungsbemühungen aller Beteiligten gelingen kann, dem prognostizierten Fachkräftemangel zu begegnen. Die Bundesregierung hat reagiert und will mit der "Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege" die Attraktivität dieses Beschäftigungsfeldes weiter steigern. Dabei sollen verstärkt auch junge Männer auf die Altenpflege aufmerksam gemacht werden. Wer heutzutage eine Ausbildung zur Altenpflegerin oder zum Altenpfleger erfolgreich absolviert, hat für die Zukunft aller Voraussicht nach einen krisensicheren Arbeitsplatz und zudem viele Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung. Wenn entsprechende Berufserfahrung gesammelt wurde, ist der Weg für eine Karriere bis hin zur Pflegedienstleitung oder sogar bis zur Heimleitung offen!

Falls Sie Interesse an einer Ausbildung im Haus Gisela haben, richten Sie Ihre Bewerbung bitte an: 

Haus Gisela Seniorenheim GmbH & Co. KG
Pflegedienstleitung
Grüner Weg 31
59556 Lippstadt-Bad Waldliesborn

 

 

Die Ausbildungsbestimmungen

(gültig ab 1.8.2003; herausgegeben vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 11018 Berlin, Dezember 2002)

 

 

Das neue Altenpflegegesetz sorgt dafür, dass Altenpflegerinnen und Altenpfleger künftig in allen Bundesländern einheitlich ausgebildet werden. Es erhöht die Attraktivität der Ausbildung und hat Signalwirkung für die gesellschaftliche Anerkennung des Berufsstandes. Die Berufsbezeichnung „Altenpflegerin“ bzw. „Altenpfleger“ ist künftig geschützt.


Ausbildungsdauer

Die Altenpflegeausbildung dauert grundsätzlich drei Jahre (in Teilzeitform bis zu fünf Jahre). Das gilt für Erstauszubildende ebenso wie für Umschülerinnen und Umschüler. Liegen bestimmte berufliche Vorkenntnisse vor, kann die Ausbildungsdauer verkürzt werden. Hierüber entscheiden die zuständigen Behörden der Länder.


Ausbildungsstruktur

Es gibt eine schulische und eine praktische Ausbildung. Beide Bereiche werden aufeinander abgestimmt. Von den insgesamt 4.600 Stunden in den drei (bzw. fünf) Jahren entfallen auf die praktische Ausbildung 2.500 Stunden und auf den Unterricht 2.100 Stunden. Die Gesamtverantwortung für die Ausbildung trägt die Altenpflegeschule. Die Verantwortung für die praktische Ausbildung übernimmt der Träger einer stationären oder ambulanten Pflegeeinrichtung – vorausgesetzt, er betreibt selbst eine Altenpflegeschule oder hat mit einer Altenpflegeschule einen Kooperationsvertrag über die Durchführung der Ausbildung geschlossen („Träger der praktischen Ausbildung“).


Ausbildungsziele

Ziel der Ausbildung ist die Fähigkeit zur selbstständigen, eigenverantwortlichen und ganzheitlichen Pflege einschließlich der Beratung, Begleitung und Betreuung alter Menschen. Die Ausbildungsinhalte für den Unterricht ergeben sich aus der Stundentafel der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung. Sie werden nicht mehr über Fächer definiert, sondern über Lernfelder. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Pflege alter Menschen planen, durchführen, dokumentieren und evaluieren
  • Alte Menschen personen- und situationsbezogen pflegen
  • Bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken
  • Alte Menschen bei der Tagesgestaltung unterstützen
  • Berufliches Selbstverständnis entwickeln.

In der praktischen Ausbildung werden die Schülerinnen und Schüler stufenweise an die eigenverantwortliche Übernahme der pflegerischen Aufgaben herangeführt.


Praktische Ausbildung
Die praktische Ausbildung wird in einer stationären Pflegeeinrichtung und bei einem ambulanten Pflegedienst (d.h. unter anderem beim „Träger der praktischen Ausbildung“) absolviert. In beiden Einrichtungen zusammen sind mindestens 2.000 Stunden zu leisten. Weitere Ausbildungsabschnitte, z.B. in Krankenhäusern mit geriatrischem Schwerpunkt oder in geriatrischen Rehabilitationseinrichtungen, sind möglich. In den Ausbildungseinrichtungen muss ein Ausbildungsplan erstellt werden. Praxisanleiterinnen und -anleiter müssen die Schülerinnen und Schüler betreuen. Lehrkräfte übernehmen die Praxisbegleitung.


Schulische Ausbildung

Unterrichtet wird in Altenpflegeschulen. Das Lernen soll stärker auf die konkreten beruflichen Aufgaben und die Handlungsabläufe in der Altenpflege ausgerichtet werden. Die Lernfelder ermöglichen einen fächerintegrativen Unterricht.

Am Ende des Ausbildungsjahres erhalten die Schülerinnen und Schüler ein Zeugnis. Die Abschlussprüfung besteht aus einem schriftlichen, einem mündlichen und einem praktischen Teil.


Ausbildungsvertrag

Den Ausbildungsvertrag schließt die Altenpflegeschülerin oder der Altenpflegeschüler mit dem „Träger der praktischen Ausbildung“, der auch verpflichtet ist, während der gesamten Dauer der Ausbildung die Ausbildungsvergütung zu zahlen.

Umschülerinnen und Umschüler erhalten Unterhaltsgeld nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch (SGB III).


Schutz der Berufsbezeichnung
Die Erlaubnis, die Berufsbezeichnung „Altenpflegerin“ oder „Altenpfleger“ zu führen, wird von der zuständigen Behörde erteilt bei

  • bestandener Abschlussprüfung,
  • keinen Anhaltspunkten für eine Unzuverlässigkeit zur Ausübung des Berufes und
  • gesundheitlicher Eignung.


Begonnene Ausbildungen
Wer seine Ausbildung vor dem 1. August 2003 begonnen hat, beendet sie nach dem bisher geltenden Landesrecht. Der Abschluss wird auch nach dem neuen Recht anerkannt.


Durchführung des Gesetztes
Die Durchführung des Gesetzes ist Sache der Bundesländer. Sie können im Rahmen der bundesgesetzlichen Vorgaben ergänzende Regelungen beschließen.


Altenpflegehelferausbildung

Für die Regelung der Ausbildung zur „Altenpflegehelferin“ und zum „Altenpflegehelfer“
sind ausschließlich die Länder zuständig.


Weitere Informationen

Informationen gibt es auch bei der zuständigen Landesbehörde in NRW unter http://www.mgepa.nrw.de/pflege/pflegeberufe/ausbildung/richtlinien_und_handreichungen/index.php sowie beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 11018 Berlin: www.bmfsfj.de.

Auch Ihr örtliches Arbeitsamt kann Sie näher beraten. Weiteres zum Beruf erfahren Sie auch auf den Internetseiten der Arbeitsagentur: www.arbeitsagentur.de.

Seriös bewertet


 

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Vergißmeinnicht
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Mitgliedschaft bpa

 


Geprüft als Attraktiver Arbeitgeber Pflege (aap)


   Kernkooperationspartner der
Kernkooperationspartner der Universtität Witten/Herdecke

 


           Qualitätsgeprüft:
Qualitätsgeprüft auf Verbraucherfreundlichkeit und Lebensqualität im Alter


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