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Haus Gisela Seniorenheim GmbH & Co. KG, Grüner Weg 31, 59556 Lippstadt, Tel. 0 29 41 / 9448-0, E-Mail: information@haus-gisela.org

Haus Gisela Senioren- und Pflegeheim

Im Haus Gisela bieten wir neben vollstationärer Pflege auch Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege an. Getreu unserem Leitsatz „Bei uns stehen Sie im Vordergrund!“ sind die uns anvertrauten Menschen, wie auch deren Angehörige und gegebenenfalls Betreuer, Mittelpunkt unserer Bemühungen. Der Standort Bad Waldliesborn - in nächster Nähe zu Lippstadt - bietet neben dem ausgedehnten Kurpark viele weitere Annehmlichkeiten eines Kurortes.

Haus Gisela stellt sich vor: Bei uns stehen Sie im Vordergrund!
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Als privater Träger haben wir bereits mehr als 25 Jahren Erfahrung im Betrieb von Senioren- und Pflegeheimen. Unseren Bewohnern bieten wir ein geschmackvoll eingerichtetes Haus mit allem Komfort. Das Haus Gisela gehört zu den kleineren Altenheimen. Die leicht überschaubare Struktur trägt dazu bei, dass sich auch Bewohnerinnen und Bewohner mit Sinneseinschränkungen/Demenz nach einer Eingewöhnungsphase im Haus gut zurecht finden. In Ihrem eigenen Zimmer ist Ihre Privatsphäre garantiert.

Mit Hilfe unseres Konzepts "Vergißmeinnicht" haben wir uns auf die Belange dementer, apallischer wie auch komatöser Menschen spezialisiert. In Zusammenarbeit mit Experten haben wir ein spezielles Pflege- und Betreuungskonzept entwickelt. Darüber hinaus wurden besondere Wohngruppen und ein Sinnesgarten für Menschen mit eingeschränkter Kommunikationsmöglichkeit und gesteigertem Bewegungsdrang geschaffen. Damit ist die Möglichkeit gegeben, die vorhandenen Ressourcen zu erhalten und im Idealfall zu verbessern.

Höchstes Ziel unseres Teams ist es, jeden Bewohner in seiner Individualität zu achten und seinen persönlichen Bedürfnissen Aufmerksamkeit zu schenken. Wichtig ist uns nicht nur fachlich kompetente und individuelle Pflege, sondern insbesondere, dass sie sich zu Hause fühlen. Deshalb achten wir auf die Integration neuer Bewohner in die Gemeinschaft und stehen ihnen zur Seite, wann immer sie uns brauchen. Von der BIVA lassen wir uns regelmäßig auf Verbraucherfreundlichkeit testen. Die in diesem Rahmen mehrfach bescheinigte hohe Lebensqualität, die wir unseren Bewohnern bieten, spornt uns zusätzlich an.

Es freut uns sehr, dass das Haus Gisela von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in einer anonymen Befragung als "Attraktiver Arbeitgeber Pflege" bewertet wurde! Als Kernkooperationspartner der Universität Witten/Herdecke haben wir direkten Zugang zu aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen des Departments für Pflegewissenschaft. Wir sind stolz darauf, dass wir für unsere Mitarbeiter das Gesundheits-Benefit-System realisieren konnten.

Aktuelle Fotos und Informationen sowie Videos finden Sie auf facebook, Instagram und TikTok. Nachrichten etc können Sie uns per Whatsap oder E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. senden. 

Kommen Sie vorbei und schauen sich bei uns um. In einem kostenlosen Beratungsgespräch lassen sich viele offene Fragen gut beantworten.

 

Dr. Martin Krane   Maike Mandera
(Geschäftsführung)   (Einrichtungsleitung)

 

Wenn auf unseren Internetseiten nur von Bewohnern und Mitarbeitern die Rede ist, so geschieht dies, um die Lesbarkeit zu verbessern. Wohlwissend, dass Pflegerinnen gleichrangig mit ihren männlichen Kollegen wertvolle Arbeit verrichten, und Bewohnerinnen in Pflegeheimen weitaus stärker vertreten sind als Bewohner.

Ihr Zuhause

Im Haus Gisela stehen 40 genehmigte Senioren- und Pflegeheimplätze für alle Pflegegrade zur Verfügung. Neben vollstationärer Pflege wird auch eingestreute Kurzzeitpflege sowie Verhinderungspflege angeboten. Im Haus Gisela wird unter dem Begriff „Vergißmeinnicht - Leben in meiner Welt“ ein besonderes Konzept für Menschen mit eingeschränkten Kommunikationsmöglichkeiten und gesteigertem Bewegungsdrang umgesetzt (s. Spezialisierung Demenz / Alzheimer). Dazu wurde in Verbindung mit dem Sinnesgarten eine Umgebung geschaffen, die alle fünf Sinne anspricht.

Haus GiselaMitten im Kurgebiet gelegen, mit dem Blick in die freie Natur bietet das Haus Gisela jedem Bewohner ein Einzelzimmer an. Alle Zimmer sind für jede Pflegestufe geeignet und mit Dusche/WC, Amttelefon sowie Satelliten-Farb-TV ausgestattet. Die teilmöblierten Räume sind nach Erkenntnissen der Altenpflege gestaltet und verfügen über wohnliche, vollelektrische in alle Positionen verstellbare Pflegebetten sowie einen passenden Nachttisch und Kleiderschrank. Auf Wunsch können die Einraumappartements auch mit eigenen Möbeln eingerichtet werden. Spezielle Einraumappartements mit rollstuhlgerechten Nassräumen stehen ebenfalls zur Verfügung.

Haus GiselaZwei Aufzüge erleichtern den Kontakt unter den Bewohner, auch über unterschiedliche Etagen hinweg. Großzügige Balkone sowohl nach Osten, wie auch nach Westen und die neu gebauten lichtdurchfluteten Aufenthaltsräume sowie der große Garten tragen zum behaglichen Aufenthalt bei.

Im Haus Gisela genießen Sie die Vorteile einer kleinen bzw. mittelgroßen Einrichtung. Neben den 40 Einzelzimmern stehen folgende Gemeinschaftseinrichtungen zur Verfügung:

  • Gemeinschaftsräume in allen Wohngruppen
  • Gemütliche „Kaminecke“ im Eingangsbereich
  • Restaurant (auch zur Nutzung für große Feiern)
  • Friseursalon
  • Pflegebäder
  • Erinnerungszimmer (auch zur Nutzung für Familienfeiern)
  • Zwei große Balkone, sowie eine überdachte Terrasse
  • Beschützter Sinnesgarten mit Pavillon, Springbrunnen, Hochbeet und Kleintieren

Eine moderne Brandmeldeanlage, die das gesamte Haus überwacht, trägt dazu bei, dass Sie sich im Haus Gisela sehr sicher fühlen können. Im Falle einer Alarmierung geht diese direkt zur Feuerwehr. Selbst die Übermittlungsleitung zur Feuerwehr wird ständig überwacht.

Wir legen großen Wert auf gute hausärztliche Versorgung unserer Bewohnerinnen und Bewohner sowie verlässliches Medikamentenmanagement. Ärztlich verordnete physikalische Therapie, Ergotherapie und Krankengymnastik ist in unseren Räumen ebenfalls möglich. Friseur und Fußpflegefachkräfte kommen regelmäßig ins Haus.

Haus GiselaIn unserer Küche legen wir besonderen Wert auf eine gesunde, abwechslungsreiche Kost. Die Vollverpflegung umfasst bis zu fünf Mahlzeiten am Tag: Frühstück, Mittagessen mit Menüwahl, Kaffee und Kuchen sowie Abendessen und eine Spätmahlzeit, sofern gewünscht.
Wir bieten Ihnen ein vielfältiges Angebot an geselligen Betreuungs-Veranstaltungen und Therapie-Angeboten. Regelmäßig findet im Haus Gisela ein Erinnerungstanzcafe in Zusammenarbeit mit der Alzheimer Gesellschaft des Kreises Soest statt. Darüber hinaus werden auch auswärtige Veranstaltungen, zum Beispiel mit dem hauseigenen Bus, besucht.

 

Spezialisierung Demenz / Alzheimer

Konzept "Vergißmeinnicht"

Vergißmeinnicht - DemenzkonzeptUnser Konzept „Vergißmeinnicht - Leben in meiner Welt“ ist auf Menschen zugeschnitten, die in ihrer Fähigkeit zur Wahrnehmung, Bewegung und Kommunikation eingeschränkt sind. Hierzu gehören zum Beispiel: Menschen mit vaskulärer Demenz[1], Lewy-Körper-Demenz[2], Morbus Alzheimer[3], Desorientierte, Somnolente[4], Schädel-Hirn-Traumatisierte, Menschen mit hypoxischem Hirnschaden[5], apallischem[6] oder komatösem Syndrom sowie stark in ihrer Beweglichkeit eingeschränkte Menschen und Sterbende[7].

Im Folgenden stellen wir Ihnen das Konzept in Auszügen vor, damit Sie sich einen ersten Eindruck verschaffen können (bei Interesse können Sie gern das Gesamtkonzept in unserer Einrichtung einsehen):

Jeder Mensch empfindet die Welt auf seine eigene Weise, denn Sinneseindrücke wie Sehen, Hören, Fühlen, Schmecken und Riechen erzeugen bei jedem Menschen andere Eindrücke. Für demente, apallische oder komatöse Menschen bestehen unterschiedlichste Bedürfnisse nach Wahrnehmung, Kommunikation und Bewegung. Durch den gezielten Einsatz von Sinnesreizen kann diesen Bedürfnissen entsprochen werden.

Im Zuge der Umsetzung des Konzeptes „Vergißmeinnicht - Leben in meiner Welt“ wurden Wohngruppen und ein Sinnesgarten für Menschen mit eingeschränkter Kommunikationsmöglichkeit und gesteigertem Bewegungsdrang geschaffen. Gerade das Klientel demenziell erkrankter Bewohner benötigt dringend fachgerechte spezifische Pflege und Betreuung in homogenen Gruppen. In diesen Gruppen unter „Gleichgesinnten“ kann der demente Mensch ohne Druck leben. In Zusammenarbeit mit Experten haben wir ein spezielles Pflege- und Betreuungskonzept entwickelt. Damit ist die Möglichkeit gegeben, die vorhandenen Ressourcen zu erhalten und im Idealfall zu verbessern. Somit wird für jeden Einzelnen eine Steigerung der Lebensqualität erreicht.

In der gerontopsychiatrischen Pflege erfahrenen Praktikern sind die auffälligen und häufig in der Betreuung sehr schwierigen Verhaltensweisen demenziell erkrankter Menschen bekannt. Die folgenden Verhaltensweisen demenziell erkrankter Menschen werden in Fachkreisen besonders oft genannt:

  • Motorische Unruhezustände / Umherwandern / Weglauftendenzen
  • Aggressive Verhaltensweisen
  • Schmieren mit Exkrementen
  • Andauerndes lautes Schreien
  • Räumliche, persönliche und zeitliche Orientierungsstörungen
  • Depressionen, Essstörungen, verschobener Schlaf-/Wachrhythmus
  • Weitere Verhaltensweisen bzw. Störungen wie Angstzustände, Halluzinationen, regressive Verhaltensweisen, Aphasien (Sprachstörungen), Wahnentwicklungen, Suizidgefährdungen etc.

Diese besonders belastenden und wiederkehrenden Verhaltensweisen demenziell erkrankter Menschen erfordern spezifische Maßnahmen. Hierzu gehören unter anderem verhaltensorientierte Interventionsarbeiten.

KleingruppenaktivitätenOb Neu- oder Altbau spielt unserer Meinung eine untergeordnete Rolle. Altbauten können gegenüber Neubauten den Vorteil eines höheren Erinnerungs- oder Vertrautheitswertes für Menschen mit Sinneseinschränkungen haben. Eine zentrale Rolle spielt darüber hinaus das Wohngruppenkonzept. Wir präferieren ein segregatives Kleingruppenkonzept in Form von Wohngruppen. Neben den Bewohnerzimmern und Sanitäranlagen steht ausreichend Raum für Gruppenaktivitäten zur Verfügung. Im Wohngruppenraum gibt es zudem eine Küche, die die direkte Essenzubereitung mit den Bewohnern ermöglicht.

ErinnerungsstückeDarüber hinaus wird das Milieu gezielt an die kulturhistorischen Biografien der heutigen Generation von Heimbewohnern angepasst. Ein zentraler Begriff bei der Arbeit mit Menschen mit Sinneseinschränkungen ist die Vertrautheit. Ein Seniorenheim vermag die Heimat bzw. das jahrelang gewohnte zu Hause nicht komplett zu ersetzen. Deshalb legen wir viel Wert auf individuelle Zimmergestaltung, indem zum Beispiel Möbel und insbesondere Bilder von zu Hause mitgebracht werden.

Die bei uns lebenden Menschen werden in ihrer Ganzheitlichkeit und ihrem speziellen Bedarf an individuellen Sinneserfahrungen erkannt und entsprechend gefördert. Hieraus resultierend haben wir eine auf die 5 Sinne (Sehen, Hören, Fühlen, Schmecken und Riechen) abgestimmte stimulierende Milieugestaltung geschaffen, wie zum Beispiel:

  • „Duftecke“
  • Tast- und Fühlwand
  • Klangwand
  • Bilder über Formen und Farben
  • Pflanzen
  • Lichtspiele
  • Stationen für Fingerfood
  • Sitzecken, die zum Beobachten und Verweilen einladen
  • Nostalgiezimmer
  • Sinnesbad
  • Snoezelen
  • Sinnesgarten

und einen Tagesablauf, der eine zeitliche und räumliche Orientierung ermöglicht.

Erinnerungszimmer Es ist allgemein bekannt, dass demenziell erkrankte Menschen oft gute Erinnerungen an ihre Jugend haben, da das Langzeitgedächtnis noch recht gut funktioniert, während das Kurzzeitgedächtnis erhebliche Lücken aufweist. Deshalb macht es Sinn, Erinnerungen wach zu rufen, denn dies gibt den Menschen Sicherheit und Geborgenheit. Hilfreich ist es, aufbauend auf der Biografiearbeit in Abstimmung mit Angehörigen und sonstigen Bezugspersonen aus der Vergangenheit, das Bewohnerzimmer mit persönlichen Gegenständen, an denen Erinnerungen hängen, auszustatten. Das im Haus Gisela eingerichtete Nostalgiezimmer ist ein weiterer heimeliger und nicht fremder Rückzugsort, der sich auch für Therapie- und Biografiearbeit anbietet. Ein dementer und sinneseingeschränkter Mensch ist leichter zu verstehen, wenn man herausgefunden hat, wo er abzuholen ist! Deshalb hat die Biographiearbeit sehr hohe Bedeutung.

Lichtdurchflutete WohngruppenräumeReizüberflutung, Unruhe und Aggressivität sind Symptome, die häufig mit einer demenziellen Erkrankung einhergehen. Wichtig sind beispielsweise auch viel Licht und lange Laufwege, die dem Bewegungsdrang dieser Bewohner entgegenkommen. Unsere großen Aufenthaltsräume sind lichtdurchflutet. Da die großen Fensterflächen überwiegend nach Norden ausgerichtet sind und auch im Sommer nicht beschattet werden müssen, sind die Räume das ganze Jahr hell und freundlich und bieten einen herrlichen Ausblick in die Natur.

Zur speziellen Erweiterung der Betreuungsangebote im Haus wurde ein Garten der Sinne geschaffen. In unserem ebenerdigen beschützten Therapie- und Sinnesgarten können sich die Bewohner auch unbegleitet in der Natur bewegen und ihren Bewegungsdrang ausleben. Die Hühner, das Hochbeet oder auch die unterschiedlichen Gartenanlagen sowie der Pavillon haben „Aufforderungscharakter“ für zielgerichtete Spaziergänge.

Dieser Garten lebt von der ständigen Veränderung, allein schon durch die Jahreszeiten bedingt, und wächst mit den individuellen Bedürfnissen und Interessen der Bewohner. Egal zu welcher Jahreszeit: Der Besuch des Sinnesgartens ist jederzeit lohnenswert. Er ist für alle Hausbewohner über den Aufzug direkt zu erreichen.

Sinnesgarten mit Springbrunnen und PavillonDas Wegesystem im Sinnesgarten wurde in sich geschlossen angelegt, so dass die Bewohner ihren Bewegungsdrang auf einem so genannten Endlosweg voll ausleben können. Noch dazu hat das den Vorteil, dass sie sich nicht verlaufen können, denn sie kommen immer wieder zum Ausgangspunkt zurück. Da das räumliche Wahrnehmungsvermögen bei demenziell erkrankten Menschen häufig eingeschränkt ist, könnten Farb- und Materialwechsel des Wegebelages die Bewohner verunsichern und beunruhigen. Deshalb sind die Wegeflächen in Material und Farbe einheitlich. Die Einfassung wurde so gewählt, dass sie sich klar von der Umgebung abhebt.

Akustisch wirkende Alarmsysteme, die bei Öffnung der ins Freie führenden Fluchttüren sofort reagieren, schützen weglaufgefährdete Bewohner. Auf Wunsch der Betreuer ist es mit Hilfe des im Haus Gisela installierten „Desorientierten Schutzsystems“ möglich, dass die Pflegekräfte direkt informiert werden, wenn ein zu schützender Bewohner das Haus über die Haupteingangstür verlässt.Das Konzept für die Pflege und Betreuung ist wesentlich geprägt durch die Haltung der Mitarbeiter gegenüber den Bewohnern. Bei der Auswahl unserer Mitarbeiter legen wir großen Wert auf deren „Begabung für unser Klientel“. Das heißt, neben Fachlichkeit wird außerdem gefordert:

  • eine hohe Toleranzgrenze und psychische Belastbarkeit,
  • eine respektvolle Haltung gegenüber „andersartigen“ Menschen,
  • Feingefühl für das Umfeld jedes Einzelnen und seiner Familiensituation,
  • Fantasie, Kreativität und Mut zu unkonventionellem Handeln im individuellen Umgang mit Bewohnern, die sich in einer anderen Erlebniswelt befinden, um eine größtmögliche aktivierende Pflege und Betreuung zu gewährleisten,
  • der persönliche Einsatz, sich laufend weiter zu bilden und dies in ihrer Arbeit umzusetzen.

Insbesondere das Interesse und die Begeisterung der Mitarbeiter für dieses Konzept sind entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung. Alle Mitarbeiter haben sich zu ständiger Fort- und Weiterbildung verpflichtet.

Angehörige, Freunde und Bekannte unserer Bewohner sind uns jederzeit willkommen! Sie sind eine wichtige Brücke zwischen dem bisherigen und dem jetzigen Leben unserer Bewohner. Diese Brücke gilt es zu erhalten.

Zu den wesentlichen Elementen des Konzeptes „Vergißmeinnicht - Leben in meiner Welt“ gehören:

Bewohner, Angehörige und liebgewonnene Tiere

  • Festes Mitarbeiterteam mit entsprechender Fachlichkeit und Haltung
  • Angemessene bauliche Gestaltung
  • Realisierung einer sachgemäßen Milieugestaltung
  • Homogenität der Bewohnergruppe
  • Gestaltung eines bewohnerorientierten Tagesablaufs auf der Grundlage der Biografiearbeit
  • Beratung des Pflegeteams durch einen Facharzt
  • Dem spezifischen Ernährungsbedarf ist Rechnung zu tragen
  • Konzept für die Angehörigenarbeit
  • Standard für die Aufnahme eines neuen Bewohners
  • Regelmäßige Fallbesprechungen mit dem betreuenden Facharzt
  • Fortbildungen der Mitarbeiter

Um die fachlich kompetente Umsetzung dieses Konzeptes zu gewährleisten, wurde eine Konzeptgruppe gegründet. Diese Gruppe besteht aus Mitgliedern der Pflege und des Gruppenübergreifenden Dienstes und trifft sich in regelmäßigen Abständen. Ziel dieser Arbeitsgruppe ist es, das Konzept an die sich stetig verändernden Anforderungen in einem lebendigen Haus anzupassen. Auf diese Weise wollen wir einen optimalen Mitarbeitereinsatz für die Bewohner gewährleisten, zur Steigerung der Lebensqualität jedes Einzelnen!

An dieser Stelle möchten wir den zahlreichen Ansprechpartnern sowie auch unseren Mitarbeitern für spannende und zielführende Diskussionen und Gesprächsrunden danken, die letztendlich zu dem hier in Auszügen vorgestellten Konzept geführt haben. Das Gesamtkonzept „Vergißmeinnicht - Leben in meiner Welt“ ist im Haus Gisela einsehbar.


[1] Auch Multi-Infarkt-Demenz genannt, ist eine Art von Demenz, die von Durchblutungsstörungen im Gehirn ausgelöst wird.

[2] Die Demenz mit Lewy-Körperchen ist die zweithäufigste Ursache einer demenziellen Erkrankung. Für diese Erkrankung wurden in den letzten Jahrzehnten mehrere unterschiedliche Bezeichnungen, wie AD mit Parkinson-Krankheit, Lewy body-Variante der AD, diffuse Lewy-Körperchen Erkrankung, senile Demenz vom Lewy-Körperchen-Typ verwendet.

[3] Die Alzheimer-Krankheit (Morbus Alzheimer) ist die häufigste Form der Demenz. Es kommt dabei zu einer langsamen Zerstörung von Nervenzellen und damit der Langzeitspeicher des Gehirns.

[4] Somnolenz bezeichnet in der Medizin eine Benommenheit mit abnormer Schläfrigkeit (Schlafkrankheit).

[5] Eine Hirnschädigung infolge schwersten Sauerstoffmangels im Gehirn.

[6] Krankheitsbild in der Neurologie, das durch schwerste Schädigung des Großhirns hervorgerufen wird.

[7] Es besteht eine intensive Zusammenarbeit mit dem Hospizkreis Lippstadt.

Ärztliche Versorgung außergewöhnlich gut

Dank Arztcockpit und Kompetenzärztepool ist die ärztliche Versorgung außergewöhnlich gut!

Dr. Klaus Seubert und Dr. Martin Krane im Interview bezüglich der ärztlichen Versorgung im Haus Gisela
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Kompetenzärzte nennen wir die Hausärzte, die sich besonders intensiv um unsere Bewohnerinnen und Bewohner kümmern. Das fängt damit an, dass sie sich gegenseitig vertreten, wenn eine Praxis geschlossen ist. Darüber hinaus nutzen sie das sogenannte Arztcockpit, worüber unsere Mitarbeiter „Fragen an den Arzt“ stellen können, die erfahrungsgemäß sehr schnell beantwortet werden. Das entlastet unsere Mitarbeiter, denn sie müssen keine Zeit mehr in der telefonischen Warteschleife einer Arztpraxis aufbringen. Zudem kann der jeweilige Arzt über das Arztcockpit jederzeit aktuell auf die Daten seiner Patienten zugreifen, Fragen unserer Mitarbeiter beantworten, Arztbriefe einsehen und sogar die gesamte Medikation sowie alle Diagnosen und die zuletzt eingegebenen Vitalwerte. Sollte eine Wunddokumentation nötig sein, stellen unsere Mitarbeiter mithilfe von iPads Wundfotos für den Arzt im Arztcockpit bereit, so dass er nach Einblick in seinen PC oder sein Smartphone bereits fundierte Anordnungen geben kann.

Ein riesengroßer Vorteil des Kompetenzärzteteams ist die Vertretungsregelung, denn der Fall, dass Praxen geschlossen sind, nimmt zu. Da ist es sehr vorteilhaft, wenn ein anderer Kompetenzarzt die Vertretung übernimmt, der unsere Abläufe kennt und die Handhabung des Arztcockpits. Sobald der Vertretungsarzt eingepflegt ist, kann er bereits aus seiner Praxis heraus, alle wichtigen Daten des Patienten einsehen. Weil unsere Mitarbeiter sehr regelmäßigen Kontakt mit den Kompetenzärzten haben, baut sich zwischen Arzt und Pflegekraft ein Vertrauensverhältnis auf, denn der Arzt weiß, mit wem er es zu tun hat.

Unser Softwareanbieter, die Firma MediFox DAN hat festgestellt, dass im Haus Gisela die hausärztliche Versorgung dank des Kompetenzärztekonzepts im Zusammenspiel mit dem Arztcockpit außergewöhnlich gut ist. Dr. Klaus Seubert, der über viele Jahre die hausärztliche Versorgung einer großen Zahl unserer Bewohner übernommen hat, war ganz entscheidend an dieser Entwicklung beteiligt, weshalb ihm besonderer Dank auch im Namen seiner vielen Patienten gebührt!

Dr. Seubert ließ sich überreden, dem Wunsch der Firma MediFox DAN nachzukommen und über die Erfahrungen ein Interview zu geben. An der Stelle sei erwähnt, dass MediFox DAN der führende Softwareanbieter im Pflegebereich ist. Insofern ist es für uns eine große Ehre, dort dermaßen positiv aufgefallen zu sein …

Pflegeinfos

Das Seniorenheim Haus Gisela ist eine private Einrichtung, die der Zielsetzung folgt, älteren und pflegebedürftigen Menschen die Möglichkeit zu bieten, ihren Lebensabend in einem Haus mit familiärer Atmosphäre zu verbringen. Getreu unserem Leitsatz „Bei uns stehen Sie im Vordergrund!“ sind die uns anvertrauten Menschen, wie auch deren Angehörige und gegebenenfalls Betreuer Mittelpunkt unserer Bemühungen.

Alle Mitarbeiter sehen es als wichtigen Auftrag an, dem Leben unserer Bewohner in einer liebevollen Gemeinschaft Freude und einen Sinn zu geben. Dies erleichtert es oftmals, mit der veränderten Situation umgehen zu können. Dabei wird die Erwartungshaltung aller Beteiligten mit den Ressourcen und Fähigkeiten des einzelnen Menschen abgestimmt.

 

Unser Leitbild im Haus Gisela

Das Seniorenheim Haus Gisela ist eine private Einrichtung, die der Zielsetzung folgt, älteren und pflegebedürftigen Menschen die Möglichkeit zu bieten, ihren Lebensabend in einem Haus mit familiärer Atmosphäre zu verbringen. Getreu unserem Leitsatz „Bei uns stehen Sie im Vordergrund!“ sind die uns anvertrauten Menschen, wie auch deren Angehörige und gegebenenfalls Betreuer Mittelpunkt unserer Bemühungen.

Alle Mitarbeiter sehen es als wichtigen Auftrag an, dem Leben unserer Bewohner in einer liebevollen Gemeinschaft Freude und einen Sinn zu geben. Dies erleichtert es oftmals, mit der veränderten Situation umgehen zu können. Dabei wird die Erwartungshaltung aller Beteiligten mit den Ressourcen und Fähigkeiten des einzelnen Menschen abgestimmt.

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